Shapp: Alltagsgegenstände mieten statt kaufen

Die Bohrmaschine, die man einmal im Jahr braucht, die Partyausstattung für ein Wochenende oder der Transporter für den Umzug: Vieles, was wir kaufen, steht die meiste Zeit ungenutzt herum. Shapp will das ändern, mit einer App, über die Privatpersonen Gegenstände aneinander vermieten. Ähnlich wie fainin.

Was ist Shapp?

Shapp ist eine Sharing-App aus Deutschland, hinter der die Shapp GmbH steht. Das Motto lautet sinngemäß: Miete, was du brauchst, ohne es besitzen zu müssen. Es handelt sich um eine Peer-to-Peer-Plattform. Nutzer:innen vermieten selten genutzte Dinge an andere in ihrer Umgebung und leihen sich im Gegenzug selbst, was sie nur kurz brauchen. Gestartet ist die App in München.

Wie funktioniert Shapp?

Man lädt die kostenlose App herunter, stellt eigene Gegenstände ein oder sucht, was man mieten möchte. Die Kategorien reichen von Werkzeugen und Gartengeräten über Elektronik und Haushaltsgeräte bis zu Party- und Eventausstattung, Haustierartikeln, Transporthilfen, Sport und Freizeit und Mode.

Bezahlt wird über die App, als Zahlungsdienstleister arbeitet Lemonway. Bei Schäden greift grundsätzlich die private Haftpflichtversicherung der Mieter:innen. Alternativ lässt sich über einen Partner von Shapp eine Versicherung abschließen.

Was kostet Shapp?

Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Shapp verdient über eine Provision auf die Mieteinnahmen:

  • kostenlose Mitgliedschaft: 12,5 % Provision
  • Shapp+ für 2,99 Euro im Monat: 5 % Provision

Wer steckt hinter Shapp?

Shapp wurde von drei Freunden gegründet: Justus Rinne (Co-Founder und CEO), Stefano De Vico (Co-Founder und COO) und Kilian Schulz (Co-Founder und CTO). Die drei sind laut Impressum auch die Geschäftsführer der Shapp GmbH mit Sitz in Pullach im Isartal bei München. Die Idee entstand während ihres Studiums: Sie brauchten für Aktivitäten mit Freund:innen verschiedene Dinge, konnten sie sich aber nicht leisten, und beschlossen, sie sich in der Nachbarschaft zu leihen. Als erste Stadt soll Shapp in München wachsen. Ein Gründungsjahr nennt das Unternehmen nicht.

Warum Sharing?

Nach Angaben von Shapp senkt das gemeinsame Nutzen den Bedarf an neuer Produktion, hilft, CO₂-Emissionen zu reduzieren, und spart den Nutzer:innen gleichzeitig Geld. Wer Dinge teilt, muss sie nicht kaufen, und was nicht gekauft wird, muss nicht hergestellt werden.

Quellen